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Creative Camp

Creative Camp

In München trafen sich 27 junge Kreative aus ganz Europa

auf Einladung des CommClubs, des ADCofEurope und der Akademie U5 in München

Anja Staszewski , Account-Directorin von DDB Wien, forderte die jungen Kreativen dazu auf, ihre Komfortzonen zu verlassen. Kaum verwunderlich, dass ihr Vortragstitel zum geflügelten Wort der Münchner Veranstaltung wurde. „Move Your Ass.“ Mit dem CREATIVE CAMP konnte der Münchner Werber Hans-Peter Albrecht seine Idee des CREATIVE EXPRESS weiterentwickeln. Handverlesene Nachwuchs-Gestalter, nominiert von den Mitgliedsclubs des ADCofEurope, bekamen nicht nur eine spannende Aufgabe – diesmal von Audi -, sondern zuerst hochkarätige Speed-Vorträge.

„Ich wollte zeigen, was der CommClub so drauf hat und was München bieten kann. Dabei erneut das großartige, sonst kaum genutzte Netzwerk des ADCofEurope zu nutzen ist, denke ich, für alle Beteiligten ein Gewinn. Und dass das alles in der Akademie U5 stattfindet, freut mich besonders“, sagt Albrecht, der seine eigenen Agentur führt und zudem als Direktor von der Akademie U5 tätig ist.

Vortragsmodul: 10 x 10

 Schon das Line-up versprach einiges: Olaf Hartmann (Touchmore), Dr. Rosa Kriesche (Branddata Wien), Matthias Kindler (The Companies), Tom Batoy (Mona Davis Muc/L.A.), Maximilian Weigl (thjnk, HH), Anja Staszewski (DDB Wien), Michael Stiebel (Downtown HH/Dubai), Iryna Metneva (Michurin Kiew), Mirko Borsche (Muc). Die Speaker hielten State-of-the-Art-Lectures über Planning, Strategie, Haptik, Branded Entertainment, Music, Youtube, Event und Design. Einen überraschenden Höhepunkt lieferte die ungarische Sängerin Boglarka Csemer, die als Boggie mit „Wars For Nothing“ beim Eurovision Song Contest antritt. Vormittags sprach sie mit ihrem Regisseur über den Clip, der sie bekannt machte, abends gab sie ein Privat-Konzert im CREATIVE CAMP.

Briefing von Audi

 Mit Audi konnte Albrecht einen ebenso attraktiven wie offenen Sponsor und Partner begeistern. Das Briefing wurde vom Autohersteller bewusst offen gelassen. „Wir denken ja selbst schon lange nicht mehr in Kanälen. Auf die Idee kommt es an. Die muss groß sein. Wo wir damit unsere Zielgruppen begeistern, ist zweitrangig,“ erklärt Michael Finke, Leiter Kreation und Verkaufsmedien bei der AUDI AG. Die Aufgabe lautete „quattro“, wobei die Ingolstädter bewusst nicht darauf bestanden, ein Auto zu zeigen. Nicht die Technik, sondern Emotionen sollten im Mittelpunkt stehen. Eine willkommene Einladung für Kreative.

Die „Camper“ kamen aus Estland, England, Italien, Portugal, Slowakien, Spanien, Schweiz, Österreich, Rumänien, Tschechien und natürlich aus Deutschland. Mit dem europäischen Konzept konnte CommClub-Geschäftsführerin Petra Lorenz eine ganze Reihe weiterer Unterstützer gewinnen. Allen voran Josef Schmid, 2. Bürgermeister und Wirtschaftsreferent der Stadt München, der die bunte Truppe im Rathaus begrüßte. „Puma, die Druckerei Ellerhold, Der Pschorr, Bonago, unsere Freunde von der Mediaagentur AMC, alle waren sofort von der Idee überzeugt. Riesig gefreut haben wir uns über die großzügige Gastfreundschaft des Holiday Inn City Center, mit dem uns der Bayrische Hotel- und Gaststättenverband zusammengebracht hat“, so Petra Lorenz.

Eineinhalb Tage, eine Nacht.

 Vorträge – Briefing – Arbeiten. Freitagnachmittag bis Samstag 18 Uhr hatten die kreativen Camper Zeit, ihre Ideen zu entwickeln. 9 Gruppen á 3 Kreative, von Albrecht international durchgemischt, ließen ihre Köpfe rauchen. „Die Grundidee, keine gleichsprachigen Teilnehmer in einer Gruppe zu haben, ist ein feiner Trick,“ erklärt Camp-Chef Albrecht, „da sich die Leute mit der ersten Hürde – englisch sprechen – schon vermeintlich eine Blöße geben müssen, haben sie keine Scheu mehr, Ideen in den Ring zu werfen. Die Konzepte sind teilweise echte Knaller.“

Gleich zwei Audi Mitarbeiter nahmen schließlich die Präsentationen entgegen. Neben Michael Finke war auch der verantwortliche Projektleiter Florian Langer begeistert, „Verblüffend, welche Qualität und Quantität wir hier in so kurzer Zeit sehen. Klar sind ein paar Ansätze dabei, die wir auch schon im Visier hatten. Aber neu gedacht. Und dazu extrem ungewöhnliche neue Konzepte.“

21 Konzepte

 Die Teams lieferten tatsächlich jeweils bis zu drei Ideen. Von „Talking Roads“ über „Street Dating“, speziellen quattro-Parkplätzen bis zu dem verblüffenden Gedanken, quattro mittels einer Sänfte, die man ordern kann, umzusetzen.

„Schwierig, da eine Arbeit besonders hervorzuheben. Aber ich fand die Idee mit den Stunt-Drivern, die wegen quattro umschulen müssen richtig klasse. Und „You can’t control yourself. But you can control your car – quattro“ ist voll auf dem Punkt,“ sagt Michael Finke, Leiter Kreation und Verkaufsmedien bei der AUDI AG, der sich gut vorstellen kann, eines der Konzepte tatsächlich umzusetzen.

Initiator Albrecht zeigte sich rundum zufrieden: „Große Begeisterung rundum. Alle haben profitiert, jeder, ob Teilnehmer, Speaker, Sponsor oder Veranstalter nimmt ordentlich was mit nach Hause. Ich denke, das war nicht das einzige CREATIVE CAMP in München.“

Hier seht Ihr alle Fotos zum Event.